fitkick

Motivation + Training + Ernährung
 
 

Traurig, dass du "nur" 1 Kilo verloren hast?!

Ich höre manchmal von Bekannten, sie seien so deprimiert, da sie "nur" ein paar hundert Gramm in einer Woche abgenommen hätten....

 

Leute: das Gewicht unterliegt ganz normalen Schwankungen!

 - da zählt nicht nur das Essen mit ein, sondern auch wieviel ihr getrunken habt, wieviel ihr geschlafen habt, bei Frauen spielen die Hormone auch eine große Rolle und und und ...

 

Auch wenn es schwer fällt, wiegt euch nicht jeden Tag (da muss ich mir dann auch an die eigene Nase fasse *grins*)

 

und macht euch klar: 

 

1 Kilo Körperfett = 7000 Kilokalorien

 

Um ein Kilo Körperfett dauerhaft zu verbrennen, müsst ihr SIEBENTAUSEND KILOKALORIEN verbrennen! 

 

Dafür müsst ihr jeweils ca: 

- 10 STUNDEN joggen

- 45 Stunden spazieren

- 20 Stunden Radfahren

- 30 Stunden im Haushalt arbeiten

- 25 Stunden im Garten arbeiten!

 

Also macht euch selbst nicht fertig. Ruckzuck Diäten bringen nichts, Nulldiäten sind total ungesund. Lasst eurem Körper Zeit!

Es hat nicht zwei Wochen gedauert, bis fünf Kilo drauf waren, also dürft ihr auch nicht von eurem Körper verlangen, diese fünf Kilo in zwei Wochen wieder loszuwerden! 

12 Kommentare 10.2.15 17:46, kommentieren

[Musiktipp] Tone - Weit gekommen

 

 

 http://www.youtube.com/watch?v=l7yGlJH2cb0

2 Kommentare 9.2.15 17:24, kommentieren

Musiktipp: Crypsis - Break down low (inkl. female motivation)

Eins meiner liebsten Workout-Lieder verbunden mit einer kleinen Female-Motivation

http://www.youtube.com/watch?v=dfMzGiBgT1k

 

 

 

Am liebsten hör ich den Song auf Dauerschleife, wenn ich deadlifte, denn meine deads mag ich am liebsten DOWN LOW !!!!!  

 

Der Song ist von Crypsis und heisst "Break down low"

 

1 Kommentar 4.2.15 19:17, kommentieren

Mein Training vom 19.1.2015


Dieser Post kommt leider etwas später, da die Woche ein bisschen chaotisch war und ich leider auch krank zuhause rumhänge. Aber da es langsam besser geht, wollte ich doch noch mein Training von Montag mit euch teilen. Ich habe nämlich zwei neue Sachen ausprobiert

Zum einen hab ich meine "Standard"-/Lieblingsübungen zu einem kleinen Circuit-, also Zirkeltraining vereinbart und zum anderen hab ich eine neue Übung mit dem Namen "BattleRope-Sprawl" mit aufgenommen. Hier ist mal de grobe Ablauf:

 

 

- Aufwärmen:  10 min Laufband bei 8km/h

 

- Circuit: 5 Runden:

  • Deadlifts mit 30 kg; jeweils 1x20 Wdh


  • BearComplex mit 10 kg; jeweils 1x5 Wdh


  • Boxjumps auf 40 cm; jeweils 1x20 Wdh

 

 

- Reset-Deadlifts mit 30 kg, 3x10

- TRX BicepsCurls 1x10, 1x8, 1x6

- BattleRope-Sprawl 1x3 , 2x5

- TRX Stütz + Curl 1x5, 2x3

 

BattleRope-Sprawl ist eine Vorübung für BattleRope-Burpees. Dabei schlagt ihr das BattleRope insgesamt vier Mal (also zwei Mal mit jedem Arm); legt dann das Rope auf dem Boden ab (ihr könnt es festhalten oder lslassen, ich beovrzuge die zweite Variante); und springt nach hinten in den Stütz. Dann wieder mit den Füßen nach vorne zu den BattleRope enden springen und das Rope wieder viermal schlagen, dann wieder in den Stütz springen. Diese Übung ist koordinativ und konditionell sehr anspruchsvoll aber eine super Variation im Training! Ich werde die Übung jetzt auf jeden Fall öfter mit einbauen und mich hoffentlich bald zu den BattleRope-Burpess hintrainieren #Burpeelover

 

Ansonsten sind meine Pausen beim Circuit leider immer noch viel zu lang, aber da mein Puls bei den einzelnen Übungen immer auf ca. 165-170 Schläge/pro Minute hochgeht, versuche ich die Pause so lange zu halten bis er wieder bei ca 130-140 Schlägen pro Minute ist. Das wird ein weiterer Punkt sein an dem ich in den nächsten Wochen (wenn ich wieder gesund bin) arbeite denn man braucht immer Ziele im Leben (und man kann ja leider nicht den ganzen Tag nur deadliften *grins*)

 

Nach dem oben beschriebenen habe ich mich noch etwas mit dem Foam-Roller gequält, bin ein paar Kattas gelaufen und war dann doch noch 1,5 h beim Karate, habe also Montag ings. 3,5 h trainiert, die Quittung dafür habe ich nun seit Dienstag, da ich jetzt gesundheitlich angeschlagen bin. Großer Ehrgeiz und genügend Motivation ist super, aber ab und zu sollte man dann doch auf den eigenen Körper hören und öfter mal Ruhetage einlegen  

 

22.1.15 12:42, kommentieren

Warum wir Ziele und keine Vorsätze brauchen

Heute ist der 14. Januar 2015, somit ist das neue Jahr schon wieder 2 Wochen alt. Inzwischen trennt sich die Spreu vom Weizen, was die guten Neujahrsvorsätze angeht.

Wie sieht es bei euch aus?
Habt ihr euch gute Vorsätze vorgenommen? Und wie weit seid ihr in der Umsetzung? Schafft ihr es noch euch wirklich 100% an die Durchführung zu halten? So ganz ohne Ausnahmen?

Ich habe seit einigen Jahren keine guten Vorsätze mehr. Ich setze mir Ziele. Der Unterschied zwischen einem Ziel und einem Vorsatz oder auch einem Traum ist, dass das Ziel eine Frist, also eine Deadline hat.

Ich habe mir vor einigen Jahren einen Zielplan erstellt, ca. Sommer 2011 müsste das gewesen sein. Ganz genau weiss ich es leider nicht mehr und der Plan an sich, der leider nur aus einem handschriftlich beschriebenen Blatt Karo-Papier bestand ist dem letzten Umzug zum Opfer gefallen.

Der Plan bestand aus 3 Spalten:

-> bis 12 Monate
-> 1 Jahr - 5 Jahre
-> über 5 Jahre

In die Zeilen habe ich die verschiedenen Bereiche geschrieben, in denen ich etwas ändern wollte: Sportlich, Beruflich, Privat

Mein sportlicher Zielplan sah ungefähr wie folgt aus:

->bis 12 Monate:
- an einem Kickbox-Wettbewerb teilnehmen
- einen Triathlon (Volksdistanz) machen
- einen Halbmarathon laufen

->1 Jahr - 5 Jahre:
- einen Kickbox-Wettkampf gewinnen
- einen Triathlon in der olympischen Distanz machen
- einen Marathon laufen

->über 5 Jahre:
- an einem internationalen Kickbox - Wettkampf teilnehmen
- an einem Iron-Man-Rennen (Triathlon Langdistanz) teilnehmen

Wir sind jetzt im Jahr 2015, also ca. 4 Jahre nachdem ich den Plan erstellt habe. Im sportlichen Bereich konnte ich bis auf den Marathon und den Iron-Man alles innerhalb meiner gesetzten Frist erreichen.

Ich glaube nicht an gute Vorsätze, da sie, in den meisten Fällen, einfach zu wage sind. "Ich will mehr Sport machen", "Ich will mich gesünder ernähren"... alles schön und gut solange man noch top motiviert ist und die Umsetzung leicht fällt.
Was aber wenn der Alltag einkehrt, die alten Gewohnheiten, wenn Feste und Feiern anstehen oder man irgendwie anders aus dem "Trott" gekommen ist?!
Dann geht es ganz schnell bergab mit der Motivation, der Neubeginn kostet unfassbar viel Kraft un wird lieber immer weiter nach hinten verschoben. Und wenn es ganz dicke läuft, schiebt man es einfach zum nächsten Sylvester, und fängt im nächsten Jahr mit dem gleichen "neuen" Vorsatz wieder an.

Diesen Kreislauf könnt ihr ganz einfach unterbrechen, indem ihr euch Fristen für eure Ziele setzt. Natürlich kann man manche Dinge nicht genau absehen, oder nicht so einfach erreichen, aber dafür gibt es Teilziele, und dafür wiederum Teilfristen.

Dabei könnt ihr euch die einzelnen Zeitabstände und Teilziele selbst aussuchen, wichtig ist, sie sollten realistisch sein, 10 kg in 10 Wochen abnehmen - Sorry, No Go! Aber z.B. bis zum Frühling/Sommer eine Konfektiosngröße verlieren - Klar, ab dafür!

Vergesst dabei nur nicht den Spaß, und dass jeder menschlich ist! Es wird immer mal etwas passieren, auf das ihr nicht vorbereitet seid, das euch aus der Bahn wirft. Wichtig ist, dass ihr euer Ziel nicht aus den Augen verliert!

Deshalb ist es ganz wichtig, dass ihr eure Ziele und auch die Fristen verschriftlicht! Wenn ich etwas nur denke, kann ich es schnell wieder nach hinten raus verschieben. Wenn ich es aber schriftlich erfasse und dann immer deutlich vor Augen habe (ich hatte den Plan z.B. sehr lange an der Wand, direkt gegenüber von meinem Bett hängen, so habe ich immer beim Aufwachen und beim Zubettgehen meine Ziele und meine Fristen gesehen), dann fällt es viel leichter die Dinge auch wirklich in die Tat umzusetzen!

Damit ihr nun nicht glaubt, ich bin ein Übermensch, der alles so locker schafft: Dis ist auf keinen Fall so. Die anderen Bereiche habe ich leider nicht so gut abdecken können wie das sportliche, da ist vieles liegen geblieben. Dies liegt wahrscheinlich zum einen in meiner Natur, da der Sport mir sehr viel bedeutet und meine sportlichen Ziele eigentlich immer über nahezu allem anderen stehen. Im Jahr 2012 z.B. habe ich an 7 Kickboxwettkämpfen teilgenommen, ich habe 2 Boxkämpfe bestritten, bin 2 Halbmarathons gelaufen und habe 2 Triathlons absolviert. Das zeitintensive Training ging auf Kosten vieler anderer Dinge, aber das macht nichts, es hat mich vieles gelehrt und sehr viel stärker gemacht.

Zum anderen, wahrscheinlich, da ich seit dem mein Leben ings. sehr umgekrempelt habe. Im Jahr 2012 im Alter von 25 Jahren habe ich mein festes Gehalt aufgegeben und bin wieder zur Schule zurück gegangen um das Abitur auf dem 2. Bildungsweg nachzumachen. Dies war keine leichte Entscheidung, die letzten 2 Jahre mit der Dreifachbelastung Schule, Nebenjob und (Wettkampf-) Sport waren nicht immer einfach, aber ich bin stolz auf mich diesen Weg gegangen zu sein. Und ohne das feste Ziel, das Abitur im Sommer 2015 zu erhalten hätte ich das bestimmt nicht durchgezogen....

Schmeißt jetzt nicht eure guten Vorsätze einfach über Bord, sondern versucht sie in verschieden-langfristige Ziele mit Deadlines umzuformulieren. Verschriftlicht diese Ziele und denkt euch vielleicht kleine Belohnungen aus, wenn ihr gewisse Teilziele erreicht habt!

14.1.15 16:19, kommentieren